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Sitzung vom 16. September 2013

Windräder in der Region Stuttgart
– dies war das Hauptthema des Sitzungsabendes.
Land kämpft um jeden Standort, so lautete die Überschrift eines Artikels der Stuttgarter Zeitung vom 17.07.2013
Verbesserte Technik, steigende Nachfrage von Investoren und ein neu erwecktes Interesse an regenerativen Energien haben der Nutzung von Windenergie neuen Schwung gebracht. Auf Grundlage der Winddaten des Landes hat der Verband Region Stuttgart dazu im Juli 2012 einen Entwurf für die Teilfortschreibung des Regionalplans vorgelegt. Mit einer Maximalkulisse von 96 Vorranggebieten ging die Region im Herbst 2012 in eine Beteiligungsrunde. Nach einem Zwischenbericht über den Rücklauf entschied der Planungsausschuss im Juli 2013, das Verfahren mit 84 Standorten fortzusetzen.WindkraftWie die Karte zeigt, eignen sich besonders die Höhen der Schwäbischen Alb sowie einzelne Kuppen im Zentrum und Osten der Region für die Nutzung von Windenergie. An allen im Entwurf berücksichtigten Standorten weht der Wind mit mindestens 5,3 Metern pro Sekunde in 100 Metern Höhe. Auch wenn sich im Laufe des Verfahrens die Zahl der Standorte noch verringern sollte, leistet die Region Stuttgart damit einen wichtigen Beitrag, damit die Energiewende gelingt.

Auch auf der Gemeindefläche von Schlaitdorf gibt es ein Gebiet, welches als Vorranggebiet gekennzeichnet wurde. Auf der Karte ist es der Punkt ES – o9.
Um auf die notwendige Windgeschwindigkeit zu kommen müsste ein Windrad mit einer Nabenhöhe von 140 m erstellt werden.
Zum Wohngebiet muss 800 m Abstand vorgesehen werden.
Ob es zur Realität werden könnte werden weitere Untersuchungen aufzeigen.
Selbst wenn in die umfangreiche Planungen investiert wird, so ist es noch ein langer Weg für eine Realisierung. Auch ein entsprechender Investor oder eine entsprechende Gesellschaft muss in ein Projekt einsteigen.
Im Gemeinderat wurden seitens der EnBW erste Informationen gegeben.
Für alle Beteiligten war es wichtig, mit der Thematik offen umzugehen und frühstmöglich die Öffentlichkeit zu informieren.
Leider waren zu diesem öffentlichen Tagesordnungspunkt keine Zuhörer anwesend.

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