Ortsbesichtigung Friedhof

Von der Theorie zur Praxis vor Ort.
Nachdem über die Neugestaltung des Friedhofes im Rahmen einer Gemeinderatssitzung gesprochen wurde, erfolgte nun die Vertiefung der Gedanken vor Ort.

Die unterschiedlichen Gestaltungsvarianten wurden sehr anschaulich von BM Richter dargestellt, erläutert und zur Diskussion gebracht.
Ziel ist die Erweiterung der Bestattungsformen bei gleichzeitiger Verbesserung einzelner vorhandener Gegebenheiten (Grünabfallplatz, Lagermöglichkeiten….).

Dabei werden verschiedene neue Bäume gepflanzt und mittelfristig die vorhandenen Birken entfernt.
In einem zweiten Schritt sollen die Wege erneuert werden.
Wenn es die finanziellen Mittel zulassen, so würde man in den nächsten Jahren auch gerne die Aussegnungshalle umgestalten.

Waldbegehung 2020

Unser Wald erfüllt nicht nur ganz wichtige klimatischen Aufgaben,
sondern ist auch für die Naherholung für uns Menschen äußerst wichtig und zugleich Heimat für viele Tier und Pflanzenarten.
Der Wald selbst ist aber auch eine wirtschaftliche Fläche, welche in der Vergangenheit der Gemeindekasse Geld zugeführt hatte.
Der Gemeinderat wollte sich über den Zustand unserer Waldflächen informieren und wurde dabei fachlich unterstützt von unserem Revierförster Jürgen Ernst und der Forstamtsleiterin Condula Samuleit.

Doch der Zustand der Wälder – auch in Baden-Württemberg verschlechtert sich zunehmend.
Während man vor Jahren über den „sauren Regen“ redete, zeigen sich nun andere Schadensbilder.
Unter anderem sind die Schäden auf die Folgen extremer Witterung zurückzuführen. Hitze und Dürre und der damit einhergehende hohe Befall durch den Borkenkäfer setzen den Bäumen zu.
Bei uns in Schlaitdorf mussten auch Sturmschäden aufgearbeitet werden.
Die Verkaufspreise sind durch ein Überangebot drastisch eingebrochen.
Besonders der Buchenbestand ist stark geschädigt und hält der Klimaveränderung nicht stand.
Zum Glück haben wir in unserem Umfeld durchweg Mischwälder, welche aber dennoch umgestaltet werden müssen.
58% der Waldfläche bestehen aus Laubwälder und 42% beträgt der Nadelholzanteil.
Auch geht es den Bäumen auf der Nordseite leicht besser als an den Südhängen.
FAZIT:
Es bleibt zu hoffen, dass dieser Umbau durch andere und jüngere Baumarten gelingt.
Was die wirtschaftliche Seite betrifft, so werden wir uns in den nächsten Jahren auf ein negatives Jahresergebnis einstellen müssen.
Der Wald muss es uns und den nächsten Generationen wert sein.

Neugestaltung Friedhof

Entwurfsplanung

Die Bestattungskultur befindet sich im Wandel.
Herkömmliche Erdbestattungen sind immer weniger gefragt.
Bei uns in Schlaitdorf sind es nur noch ca. 30% Erdbestattungen.
Die Friedhöfe wiederum werden immer häufiger als ein  Ort der Ruhe, als Park und als eine Erholungsfläche gesehen um Menschen zu treffen.

Heutzutage werden die Menschen immer mobiler. Oftmals wohnen Familienmitglieder weit voneinander entfernt und können sich selten besuchen. Auch im Todesfall ist die Entfernung ein wichtiger Punkt, der bedacht werden sollte. Bei der Wahl einer Grabstätte muss überlegt werden, wie pflegeintensiv das Grab werden soll. Wenn die Angehörigen sich nicht um die Grabpflege kümmern können, sei es wegen räumlicher Distanz oder aus gesundheitlichen Gründen, sollte ein Grab mit wenig Pflegebedarf gewählt werden.

Der Gemeinderat beschäftigt sich schon seit Jahren mit dieser Thematik.
Die vor Jahren aufgestellten Urnenstelen sind eine Variante von neuen Bestattungsformen, welche aber in den vergangenen Jahren weiterentwickelt wurden.

Nun soll das Angebot an Bestattungsformen zeitnah erweitert und der Friedhof entsprechend umgestaltet werden.

Wegebau im Außenbereich

Die Gemeinde Schlaitdorf hat relativ wenige öffentliche Wege im Außenbereich (Feldwege).
Diese dienen nicht nur der Land- und Forstwirtschaft, sondern auch der Naherholung, Um so wichtiger sind regelmäßige Unterhaltungsmaßnahmen.
Nun wurde die dringend notwendige „Sanierung“ des Schönbuchweges durchgeführt. Ganz wichtig dabei war die Erstellung eines Dachprofils, damit das Wasser seitlich ablaufen kann.

Die Starkregen treten immer häufiger aus. Besonders wichtig war deshalb die Herstellung der Wasserführung (Gräben) um die Wassermassen zu lenken.

Auch der Weg über dem ehemaligen Postgebäude wurde mal wieder verbessert. Auch hier ist das Problem das Hangwasser abzuleiten.

Die Kosten tragen sowohl die Gemeinde Schlaitdorf als auch die EnBW, welche durch umfangreiche Baumaßnahmen eine Verschlechterung der Wege mit verursacht hatte.
Bleibt zu hoffen, dass der Zustand etwas erhalten bleibt, da die Beanspruchung durch die schweren landwirtschaftlichen Maschinen nicht unerheblich sind.

Weihnachtsgruß


Das Jahr vergeht, es hat hier kein Verweilen und immer weiter läuft die Stundenuhr.
Die Tage, die Dir, ach so schnell enteilen, sind doch am Ende goldene Träume nur.
Und wolltest Du das Wunder auch vollbringen, ein einziges Mal nur halten an die Zeit,
es würde Dir doch nimmermehr gelingen, denn alles wird einmal Vergangenheit.
Es bleibt Dir nur, die Tage zu gestalten zu Deinem und der Deinen Glück und Freud,
dann wird Dein Leben höchsten Sinn erhalten und wird bestehn, wenn’s wird Vergangenheit.


Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger.
Vielleicht täuscht auch mein persönlicher Eindruck wenn ich feststelle, dass ich über die Medien mehr negative als positive Informationen aufnehme. Irgendwie bekommt man ein leichtes Gefühl der Unsicherheit, kann viele Zusammenhänge nicht mehr nachvollziehen und muss sich ständig anstrengen, um nicht abgehängt zu werden. Zumindest scheinen sich viele Werte, vertraute Gegebenheiten oder Bedingungen immer schneller und nicht nur positiv zu verändern. Wir im überschaubaren Schlaitdorf haben zum Glück zumindest auf kommunaler Ebene noch keinen Grund, mit Sorge in die Zukunft zu schauen.
Im Gegenteil!
Am 26. Mai fanden die Kommunalwahlen statt und es hat sich wieder ein Gremium zusammengefunden, welches sachlich, engagiert und konstruktiv seine Arbeit aufgenommen hat. Auch die am 7. Juli stattgefundene Bürgermeisterwahl ergab einen Generationswechsel, eine neue Sichtweise, ein eventuell anderer Blickwinkel und neue Impulse für die Weiterentwicklung unserer liebenswerten Wohngemeinde. Wichtige Themen wurden bereits angestoßen und die nächsten Monate und Jahre werden zeigen, was umgesetzt werden kann. Grundvoraussetzung für jegliche Aktivitäten ist allerdings auch weiterhin eine stabile und solide Haushaltsführung. Möge es ein gutes Jahr für unsere liebenswerte Gemeinde werden. Wir danken der Gemeindeverwaltung und dem Team auf dem Rathaus, dem Bauhof, dem Kindergarten, der Schule, der Kernzeitbetreuung, der GHZ-Verwalterin, einfach allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde Schlaitdorf für ihren persönlichen Einsatz für unsere Gemeinde. Herzlichen Dank der freiwilligen Feuerwehr für ihren uneigennützigen Dienst. Danke für alle engagierten Tätigkeiten in den Gruppen und in den Vereinen. Vielen Dank an alle, welche sich uneigennützig für eine Aufgabe oder einen Dienst in der Gemeinde zur Verfügung gestellt haben. Ihre AWV – Gemeinderatsmitglieder, Julia Abel, Gustav Breitling, Christoph Dellin, Steffen Schröder, Anne Sengönül und Isabelle Weinhardt. wünschen allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern frohe, friedvolle und gesegnete Weihnachtsfeiertage und für das neue Jahr 2020 Zuversicht, Gesundheit und alles erdenklich Gute.

Konstituierende Sitzung am 01.07.2019


Als wichtigster Tagesordnungspunkt standen die Wahlen zur Besetzung der unterschiedlichen Ausschüssen und der Stellvertreter des Bürgermeisters an.
Alle Ausschüsse haben allerdings nur eine beratende Funktion. Beschlüsse erfolgen ausschließlich im Gemeinderat.

Ergebnisübersicht

Herzlichen Dank sagen

Ihre Gemeinderatskandidatinnen und Kandidaten der AWV Gustav Breitling; Anne Sengönül; Steffen Schröder; Julia Abel; Christoph Dellin; Elke Bronni; Maik Haug; Isabelle Weinhardt; Klaus Hirner und Veit Luik.

Liebe Wählerinnen, liebe Wähler,
von Friedrich II – der Große, stammt folgendes Zitat:
Der schlimmste Weg, den man wählen kann, ist der, keinen zu wählen.“
Mit 70% Wahlbeteiligung steht Schlaitdorf sehr gut da und dies zeigt, dass die Bürgerpflicht ernst genommen wird. 2009 waren es 64,8%; 2014 nur 62,2%. Dass Sie uns 56% der Stimmen anvertraut haben macht uns stolz, aber bestimmt nicht überheblich.
Für Ihre Unterstützung und Ihr Vertrauen möchten wir uns sehr herzlich bedanken.
Wir werden uns, auch als bewährte Gruppe neu organisieren und werden wo immer es geht, unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger in wichtige Entscheidungen einbeziehen.
Wo stehen wir zurzeit, und wo wollen wir im Jahr 20XX stehen?
Können wir als eine der kleinsten, noch selbstständigen Gemeinden in der Region bestehen?
Was können und müssen wir tun, dass wir als Wohnort attraktiv bleiben? Im noch zu entwickelndem Planungsgebiet „vor der Gasse“ ergeben sich nach gültigem Flächennutzungsplan folgende Möglichkeiten:
• Gewerbeflächen (evtl. gelingt eine Verbesserung der Nahversorgung)
• Flächen für (hoffentlich bezahlbare) Wohnbebauung
• Eine öffentliche Bedarfsfläche (für ein evtl. öffentliches Gebäude)
Im Ortskern ist die Bausubstanz einiger privaten Gebäude dringend sanierungsbedürftig. Dies prägt auch unser Ortsbild.
Wenn es die Haushaltslage zulässt, dann wollen wir uns nochmals eingehend mit der Aufnahme in ein städtebauliches Erneuerungsprogramm auseinandersetzen.
Auf dem Friedhof besteht die große Chance, ein Teilbereich neu zu planen, neu zu gestalten und neue Bestattungsformen zu schaffen.
Die Grundschule sollte in absehbarer Zeit mit zeitgemäßen Unterrichtsmedien ausgestattet werden. Hier bekommen unsere Kinder die Grundlagen für ihren weiteren Lebensweg.
Wir verstehen das Wahlergebnis als positive Rückmeldung für die geleistete Arbeit, aber vor allem auch als Motivation für die nächsten 5 Jahre. Auch in der Zukunft werden wir die Gemeinderatstätigkeit engagiert, offen, ehrlich, mit Umsicht und Sachverstand ausüben. 
Bitte unterstützen Sie uns durch Ihr Interesse und auch durch konstruktive Anregungen.


Elke Bronni, Maik Haug, Veit Luik und Klaus Hirner wurden mit einer respektablen Stimmenzahl als unsere Ersatzpersonen gewählt. Ihnen gilt unser besonderer Dank für den Mut, sich dieser Aufgabe zu stellen und für die hervorragende Integration in der AWV-Gruppe.

Unser Glückwunsch geht an Frau Rehle, Herrn Trautwein, Herrn Brucker und an Herrn Lenz.
Wir alle, die Verwaltung und die Vertreter der einzelnen Wählergruppen sind nur dem Gemeinwohl verpflichtet und somit hoffen wir auf eine weiterhin gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit innerhalb des Gemeinderatsgremiums. 

Gemeinderatswahl-Ergebnis

Ergebnisliste


Wahlaufruf

Schlaitdorf gehört nicht nur zur Region Stuttgart, sondern liegt auch ungünstig an der Kreisgrenze und der Grenze zu einem anderen Regierungsbezirk. Da wir auch auf keiner „Entwicklungsachse“ liegen, haben wir in verschiedenen Bereichen leider nur eingeschränkte Entwicklungsmöglichkeiten. Ein Bündel an Pflichtaufgaben (durch z.B. die Eigenkontrollverordnung, Versorgung- und Entsorgungseinrichtungen, kommunale Einrichtungen, usw.) und beschränkte Haushaltsmittel machen die Erhaltung der Selbstständigkeit auch nicht einfacher. Auch das neue Haushaltsrecht hat negative Auswirkungen auf wichtige Investitionen.


Und dennoch,
wir haben einen ganz großen Einfluss auf unser ganz persönliches Wohnumfeld, auf unsere öffentlichen Einrichtungen und auf die Gestaltung unserer Dorfgemeinschaft. Wo stehen wir zurzeit, und wo wollen wir im Jahr 20XX stehen? Was können und müssen wir tun dass wir als Wohnort attraktiv bleiben? Diesen Aufgaben wollen wir uns engagiert mit unseren Bürgerinnen und Bürgern stellen. Im noch zu entwickelndem Planungsgebiet „vor der Gasse“ ergeben sich nach gültigem Flächennutzungsplan folgende Möglichkeiten:
• Gewerbeflächen (evtl. gelingt eine Verbesserung der Nahversorgung)
• Flächen für (hoffentlich bezahlbare) Wohnbebauung
• Eine öffentliche Bedarfsfläche (für ein evtl. öffentliches Gebäude)
Im Ortskern ist die Bausubstanz einiger privaten Gebäude dringend sanierungsbedürftig. Wenn es die Haushaltslage zulässt, dann wollen wir uns nochmals eingehend mit der Aufnahme in ein städtebauliches Erneuerungsprogramm auseinandersetzen.
Auf dem Friedhof besteht die große Chance, ein Teilbereich neu zu planen, neu zu gestalten und neue Bestattungsformen zu schaffen.
Die Grundschule sollte in absehbarer Zeit mit zeitgemäßen Unterrichtsmedien ausgestattet werden.
Zur Umsetzung dieser und weiteren Aufgaben benötigen wir IHRE Unterstützung, indem SIE uns IHRE Stimmen anvertrauen.
Durch die Teilnahme an der Kommunalwahl bestätigen SIE ein Interesse an der Weiterentwicklung der Gemeinde Schlaitdorf. Dies verstehen wir als Wertschätzung und gibt uns Kraft, Mut und Zuversicht für dieses Ehrenamt.
Unsere Gemeinde liegt uns am Herzen!

KjR-Jugendkampagne zur Kommunalwahl auch zu Besuch in Schlaitdorf

Gerhard Frank, Dipl. Soz. Päd. vom Kreisjugendring wird sich entsprechend dem „Esslinger Modell“ in dem Kooperationsverbund der Gemeinde Schlaitdorf, Altdorf und Altenriet hauptberuflich um den lang gewünschten Aufbau einer offenen Kinder- und Jugendarbeit bemühen.
50% der Personalkosten und die anfallenden Sachkosten teilen sich die 3 genannten Gemeinden. Wir vom Gemeinderat sind stolz dass wir nun einen „fachlichen Kümmerer“ für die wichtige Jugendarbeit haben und sehen die Investition für sehr wichtig an.
Herr Frank wird beim Aufbau auch die Gruppen, Vereine und Kirchen mit einbeziehen. Für diese Aufgabe sind wir alle in der Verpflichtung, wobei unsere Vereine schon immer sehr viel dafür leisten.
Am vergangenen Freitagnachmittag stand nun der auffällige gelbe US-Schulbus vor dem GZH. Das Ziel war die Jugendliche über die anstehende Kommunalwahlen zu informieren und zur Teilnahme anregen, da bereits im Alter von 16 Jahren gewählt werden darf.


Engagierte Personen hatten sich sehr gut auf den Nachmittag vorbereitet.



Vielleicht war der Termin noch nicht wirklich bei allen Personen angekommen, aber immerhin mal ein Anfang.
Wir hoffen und wünschen, dass sich viele Jugendlich angesprochen fühlen und mit dazu beitragen, dass in den nächsten Wochen und Monaten Angebote und Möglichkeiten entstehen, welche sich viele schon lange gewünscht hatten.