Jahresabschluss 2018

Wie immer nimmt die AWV – Gruppe das Jahresende zum Anlass, mit einer möglichst informativen Führung und einem geselligen Abschluss das Jahr ausklingen zu lassen.

Diesmal stand allerdings keine kommunale Einrichtung auf dem Einladungsschreiben und wir hatten sogar den Landkreis verlassen.
Herr Stefan Betsch hatte uns einen kleinen Einblick in sein „Bad Cannstatt“ gezeigt.
Einen Wohnumfeld, in welchem über 100 Nationen zusammenleben.

Bad Cannstatt, der älteste Stadtteil in Stuttgart, ist durch viele Attraktionen überregional bekannt.
Auch Stuttgart ältestes Haus steht in Bad Cannstatt.

Die Erfindung des Automobils durch Daimler und Maybach, die Wilhelma – einziger zoologisch-botanischer Garten Deutschlands, die Mercedes-Benz-Arena – Heimat des VfB Stuttgart, das Cannstatter Volksfest uvm.

Doch die ehemalige Oberamtsstadt besitzt auch das zweitgrößte Mineralwasservorkommen Europas, hervorragende Weine, eine bezaubernde Altstadt und eine bewegte Geschichte bis zurück in die Altsteinzeit.
Bad Cannstatt gilt auch als die nördlichste Hochburg der Schwäbisch-Alemannischen Fasnacht. In mehrjährigen Abständen finden Narrentreffen mit Umzügen statt, die regelmäßig von 200.000 bis 300.000 Zuschauern gesäumt werden.
Und unser Stadtführer Stefan Betsch ist auch damit mehr als beschäftigt.
Zum Abschluss erfuhren die Teilnehmer mehr über die Geschichte der einzigen Sektkellerei Bad Cannstatts und ihre edlen Produkte. Der Weinbau wurde schon von den Römern hier begründet, aus diesem Grund steht die Firma Rilling neben ihrer langen Firmenhistorie auch noch in einer buchstäblich Jahrtausende alten Tradition. Bei drei der hervorragenden Sekte des Hauses und original schwäbischen Laugenbrezeln klang eine spannende und unterhaltsame Führung aus.

 

Bad Cannstatt war und ist immer einen Besuch wert

AWV – Jahresabschluss 2017

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AWV – Jahresabschluss

Der traditionelle Jahresausklang fand im Jahr 2017 in der medius Klinik in Nürtingen statt.

Alle medius – Kliniken sind eine gemeinnützige Gesellschaft des Landkreises Esslingen. Die Gesellschaft ist ein Klinikverbund mit über 2.800 Mitarbeitern an drei Standorten. In den Häusern werden jährlich mehr als 46.000 Patienten stationär und über 125.000 Patienten ambulant behandelt. Gemeinsam verfügen die Häuser in Kirchheim, Nürtingen und Ostfildern-Ruit über 1.040 Betten, davon 325 Betten in der neuen Klinik in Nürtingen, welche seit dem Jahr 2010 existiert. 23 medizinischen Fachkliniken und 21 zertifizierten Zentren bietet ein umfassendes Leistungsspektrum.

Frau Benz, die stv. Geschäftsführerin und Herr Herr Nadler, der Klinikleiter nahmen sich viel Zeit, um uns einen engagierten, sehr interessanten und umfassenden Einblick in das Klinikumfeld zu geben. Um im Großraum Stuttgart mit ca. 2,5 Mio. Einwohner und seinen vielen Kliniken bestehen zu können, musste ein neues Konzept und eine Spezialisierung an den einzelnen Standorten vorgenommen werden, da nicht alle Investitionen an allen Kliniken möglich sind. Während bis zum Jahr 2014 noch 5 Klinikstandorte existierten, konnten ab dem Jahr 2017 nur noch 3 Standorte aufrechterhalten werden. Durch den medizinischen Fortschritt und die demographischen Entwicklungen sind die Kliniken und das Personal einem ständigen Anpassungsprozess unterworfen. Bedingt durch die stetig wachsenden Anforderungen wird es immer schwieriger, eine 100% Stelle zu besetzen. So gibt es bereits Überlegungen, Fachpersonal im Ausland zu suchen. Eine sehr offene Diskussion entstand während des Vortrages und sowohl Frau Benz wie auch Herr Nadler ließen keine Frage unbeantwortet. Ein abschließender Rundgang in der Klinik zeigte auf, dass auch in der Haustechnik ein sehr hoher Aufwand notwendig ist, um einen 24 stündigen Betrieb an 365 Tagen sicherzustellen.
Als Fazit kann und darf festgestellt werden, dass die medius-Kliniken, mit einem Jahresumsatz von 250 Mio. gut aufgestellt sind. Wir bekamen insgesamt einen sehr vertrauenswürdigen Eindruck, wobei sich die verantwortlichen Personen sehr bemühen, dass der Mensch im Mittelpunkt steht. So wunderte es uns nicht, dass einzelne Abteilungen sogar bundesweit einen sehr guten Ruf genießen.

Jahresabschluss 2016 führte uns zum SWR nach Stuttgart

AWV – Jahresabschluss

Der traditionelle Jahresausklang fand im Jahr 2016 beim SWR in Stuttgart statt.

Durch die Digitalisierung der Technik haben die Menschen Zugriff auf immer mehr Programmangebote in Radio, Fernsehen und Internet. Wenn wir dabei auf die Technik zugreifen ist es für uns selbstverständlich, rund um die Uhr, an 24 Std. versorgt zu werden. Ein Grund mehr, einmal einen kleinen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Der SWR ist die zweitgrößte ARD-Anstalt und versorgt mit den Bundesländern Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ein Sendegebiet, in dem insgesamt knapp 15 Millionen Menschen leben. Was uns überrascht hat ist die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter welche benötigt werden, um die vielseitigen Aufgaben zu erfüllen. Für den SWR arbeiten derzeit ca. 3.750 Festangestellte zusammen mit freien Mitarbeitern in den unterschiedlichsten Berufen, um in Programm, Produktion, Verwaltung und Technik vielfältige und komplexe Aufgaben zu erfüllen. So sind alleine am Standort Stuttgart 1800 Personen beim SWR beschäftigt. Interessant war auch, dass der SWR mit seinem 3. Programm das Popradio Nr. 1 seit vielen Jahren an der Spitze der deutschen Radioprogramme steht. Auf welchen Grundlagen und mit welcher Technik ein Rundfunkprogramm erstellt wird konnten wir sehr anschaulich bei der Besichtigung des SWR4 Studios erleben. Einen detaillierten Einblick wurde uns auch in die „Schatzkammer“ des SWR ermöglicht. So bekamen wir aufgezeigt, welche vielseitigen Daten im Archiv hinterlegt sind und welche Informationsquellen über das Intranet zur Verfügung gestellt werden. Ein Höhepunkt war sicher die Besichtigung der relativ neuen Fernsehstudios.

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Die zum Teil überraschend kleinen Räumlichkeiten verfügen zum Beispiel an der Decke über eine Menge an unterschiedlichsten Beleuchtungseinrichtungen. Warum das Studio nur grün beleuchtet ist – auch dieses Geheimnis wurde uns verraten. Im Gegensatz zum letzten Besuch im Jahr 2007 konnten wir dabei die Landesschau nur noch über Monitore anschauen. Dafür hatte sich aber der Nachrichtensprecher Michael Matting an diesem Abend viel Zeit genommen, um im Anschluss über seine Arbeit zu berichten und alle Fragen zu beantworten. Sehr erstaunt hat uns, dass jeder Sprecher oder Sprecherin seine Texte selber verfassen muss. Die Themen liegen allerdings fest.

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Abschließend konnten wir den Eindruck bekommen, dass in dieser öffentlich-rechtlichen Sendeanstalt eine seriöse Arbeit und Berichterstattung sichergestellt ist.

Von „unseren 17,50€ Gebühren“ pro Monat und Haushalt verbleiben dem SWR als Landesrundfunkanstalt 8,20 € zur Verwendung. Mit diesem Geld realisiert der SWR sein Programmangebot mit allem, was dazugehört: Der Unterhalt von Sendern und Studios, Mitarbeiterhonorierung, der Kauf von Übertragungs- und Urheberrechten ebenso wie Rechte an Spielfilmen und Sportveranstaltungen und noch viel mehr. Insgesamt verwendet der SWR fast sechs Euro für die Programme, für Verwaltungsaufgaben wendet er lediglich 45 Cent auf.

Für die AWV

Gustav Breitling
 

Der AWV-Jahresabschluss führte in die Rettungsleitstelle nach Esslingen

Was passiert, wenn wir die Notrufnummer 112 oder 19222 wählen?

Arbeitsplatz eines Disponenten

Arbeitsplatz eines Disponenten

Dieser Frage sind wir am 29.12.2014 anlässlich unseres Jahresabschlusstreffens nachgegangen.

Die DRK-Rettungsleitstelle Esslingen ist das Herzstück des Rettungsdienstes. Sie alarmiert, disponiert und koordiniert alle Rettungsmittel im Landkreis Esslingen – wie beispielsweise Rettungstransportwagen, Notarzteinsatzfahrzeuge und Krankentransportwagen. Die Rettungsleitstelle ist in der Hauptwache der Feuerwehr Esslingen untergebracht und bildet mit der Feuerwehrleitstelle Esslingen eine gemeinsame Leitstelle. Von der Rettungsleitstelle werden pro Jahr rund 110.000 Aufträge und Einsätze (Rettungsdienst/Katastrophenschutz) im Landkreis Esslingen disponiert.

Der Versorgungsbereich (Rettungsdienstbereich) der DRK Rettungsdienst Esslingen-Nürtingen erstreckt sich auf den gesamten Landkreis Esslingen. Mit seinen 641,51 Quadratkilometern und über 515.000 Einwohnern gehört der Landkreis Esslingen zu einem der am dichtesten besiedelten Landkreise in Baden-Württemberg.

Neben dem Verkehrsflughafen Stuttgart und der Landesmesse Stuttgart befinden sich zahlreiche Hauptverkehrswege, wie die Autobahn A8 und die Bahnlinie Stuttgart-Ulm, im Rettungsdienstbereich Esslingen. Neben diesen, wie auch anderen Gefahrenschwerpunkten, umfasst der Versorgungsbereich sowohl städtische Ballungsgebiete als auch den ländlichen Raum der Schwäbischen Alb mit seinen attraktiven Freizeit- und Sportmöglichkeiten.

 

Die DRK Rettungsdienst Esslingen Nürtingen gGmbH ist eine Tochtergesellschaft des DRK Kreisverband Esslingen e.V.

und des DRK Kreisverband Nürtingen-Kirchheim e.V..

 

Daten und Fakten:

 

Anzahl Mitarbeiter 162

davon Verwaltung 14

Anzahl Rettungswachen 7

Anzahl Rettungsmittel 38

davon Notarzteinsatzfahrzeuge 6

davon Rettungswagen 21

davon Krankentransportwagen 11

 

Herr Rolf Wieder in seiner Funktion als Leiter Rettungsleitstelle und ein Kollege aus der Feuerwehrleitstelle hatten uns einen tiefen Einblick in die äußerst wichtige Arbeit der Leitstelle ermöglicht.

Alle Teilnehmer waren sehr beeindruckt über die vielseitige und professionelle Einsatzleitung und Disposition der eingehenden Anrufe. Mit einem sehr guten Gefühl und der Gewissheit, mit der Notrufnummer 112 immer Hilfe zu bekommen endete nach über 2 Std. der Besichtigungstermin.