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Sitzung vom 8. Juli und 29. Juli 2013

8. Juli 2013

Der wichtigste TOP war die Feststellung der Jahresrechnung aus dem Jahr 2012.
Hier zeigt sich, an welchen Haushaltsstellen bessere oder schlechtere Zahlen stehen und warum es zu Abweichungen gegenüber dem Haushaltsplan gibt.
Genau planen kann man ein Haushaltsjahr im Prinzip nicht. Aber ein Kostenrahmen zum aktuellen Zeitpunkt ist unerlässlich.
Laut Plan hätte die Gemeinde aus den Rücklagen ca. 1,1 Mio € benötigt, um die laufenden Kosten im Verwaltungshaushalt abzudecken.
Durch eine konsequenze Haushaltsdisziplin und unerwartete Ereignisse waren es „nur“ ca. 562.000.-€
Trotzdem steht die Frage im Raum was gewesen wäre, wenn die Rücklagen nicht zur Verfügung gestanden wären.

So konnte die Gemeinde zum Jahresende 2012 noch auf Rücklegen in Höhe von 1.753.852,-€ zurückgreifen. Ein Grund, warum eine Finanzierung der Nürtinger Strasse überhaupt möglich wurde.

Zum Jahresende 2012 betrug der Schuldenstand 354.140,-€, was einer pro Kopfverschuldung von 198,-€ entspricht.
Wir von der AWV denken dies ist eine verantwortungsvolle Höhe. Insgesamt wurde solide gewirtschaftet und es wurde nur in die Bereiche investiert, welche sinnvoll und dringend nötig waren.

Der Jahresabschluss der Wasserversorgung
war ebenfalls erfreulich.
So konnte sogar ein Jahresüberschuss von ca. 7500,-€ verbucht werden, welcher als zweckgebundene Rücklage in den Haushalt geht.
Noch erfreulicher ist der aktuelle Wasserverlust, welcher von über 20% in früheren Jahren nun rechnerisch unter 5 % gefallen ist.

29. Juli 2013

Bereits zum 3. Mal stand die Planung eines Seniorenzentrums auf der Tagesordnung. Grund genug um sehr sorgfälltig heranzugehen.
Diesmal geht es um den Standort der ehemaligen Firma Fischer.
Auch Schlaitdorf benötigt dringend so eine wichtige Einrichtung, hat aber weder ein passendes Grundstück dazu noch die finanziellen Möglichkeiten.
Aus diesem Grund möchten wir sehr positiv und aufgeschlossen an die Aufgabenstellung gehen. Dennoch gibt es einige planerische Dinge zu beachten und entsprechend anzupassen.

Forsteinrichtung 2013 bis 2022

Hier ging es um eine Waldbilanz der vergangenen 10 Jahren und um eine Planung für die nächsten 10 Jahre.

Die forstliche Fläche in Schlaitdorf beträgt rund 250 ha.
Als wichtigste Baumart ist die Buche vertreten, welche eigentlich von Natur aus vorrangig wäre.
Von den festgelegten 17000 Efm wurden in den vergangenen Jahren nur 15471 eingeschlagen. Also ca. 1500 Efm unter Plan.
Insgesamt vefügt die Gemeinde noch über einen hohen Holzvorrat von ca. 376 Vorratsfestmeter je Hektar.
Das Betriebsergebnis, also die Bilanz der letzten 10 Jahren fällt negativ aus.
So stehen 656.517€ Ausgaben nur 629.954€ Einnahmen gegenüber.
Dennoch kein Grund zur Besorgnis, denn unser Wald steht gut da, der Wegebau ist in Ordnung und auch in der Jungbestandsplege wurde nicht gespart. Ein Verdienst des zuständigen Försters.

Zukunftsplanung bis zum Jahr 2022

Wald 1

Wald 2

Dazu haben uns die Forstexperten zu einem Waldrundgang eingeladen.
Dabei wurde viel Fachwissen vermittelt und die Pläne begründet und dessen Folgen aufgezeigt.
Die Einschlagmenge wird in den nächten 10 Jahren leicht reduziert und die Baumart Buche weiter gefördert, während die Tanne als nicht Standortgerecht seltener werden wird.
Die Reihenfolge der Funktionen (Schutz-Nutz- und Erholung) bleibt unverändert.

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